Pizza-Geschichte

Die Ursprünge der Pizza

Die Pizza hat eine lange und illustre Geschichte. Eine Darstellung eines Pizzaiolo in Neapel aus dem Jahr 1830. Die Ursprünge der Pizza lassen sich bis in die Antike zurückverfolgen, als zahlreiche antike Gesellschaften einfache Fladenbrote mit verschiedenen Belägen herstellten: Die Focaccia, ein bei den Römern als panis focacius bekanntes Fladenbrot, das später mit Belägen versehen wurde, war höchstwahrscheinlich ein Vorläufer der Pizza. Ähnliche Fladenbrotgerichte entwickelten sich im 18. oder frühen 19. Jahrhundert in Neapel, Italien, zur modernen Pizza. 997 n. Chr. wurde das Wort Pizza erstmals in Gaeta und danach in anderen Teilen Südmittelitaliens erwähnt. Pizza wurde hauptsächlich in Italien und von italienischen Auswanderern gegessen. Nach dem Zweiten Weltkrieg, als die in Italien stationierten alliierten Streitkräfte begannen, Pizza und andere italienische Köstlichkeiten zu schätzen, änderte sich dies.

Innovation

Die Aufnahme der Tomate als Belag war der Durchbruch, der zur Fladenpizza führte. Viele Europäer glaubten lange Zeit, dass die Tomate, wie auch andere Früchte aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), schädlich sei, nachdem sie im 16. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war es jedoch für die verarmten Bewohner der Region Neapel üblich, ihr Hefefladenbrot mit Tomaten zu belegen, und so war die Pizza geboren. Das Gericht wurde immer beliebter, und die Pizza wurde zu einer Touristenattraktion, da die Touristen in Neapel in die ärmsten Viertel der Stadt reisten, um die lokale Delikatesse zu probieren.Die Antica Pizzeria Port’Alba in Neapel gilt gemeinhin als die erste Pizzeria der Welt. Nach Dokumenten, die der Historiker Antonio Mattozzi im Staatsarchiv von Neapel gefunden hat, gab es 1807 bereits 54 Pizzerien, jede mit eigenen Inhabern und Adressen. 120 waren es in der zweiten Hälfte des 19.

In Neapel gab es noch zwei weitere Personen, die mit dem Pizzahandel in Verbindung gebracht wurden: den ambulanten Pizzaboten (pizzaiuolo ambulante), der die Pizza verkaufte, aber nicht herstellte, und den Pizzaverkäufer “a oggi an otto”, der die Pizza herstellte, sie aber gegen eine siebentägige Bezahlung verkaufte.Tomate, Oregano, Knoblauch und natives Olivenöl extra werden als Belag für die Pizza marinara verwendet. Sie heißt “marinara”, weil “la marinara”, die Frau eines Seemanns, sie für ihren seefahrenden Ehemann zubereitete, wenn er vom Fischfang in der Bucht von Neapel zurückkehrte. Die Margherita wird mit frischem Basilikum, Mozzarella und einer kleinen Menge Tomatensauce belegt. Sie wird weithin dem Bäcker Raffaele Esposito zugeschrieben, der im Restaurant “Pietro. e basta cos” arbeitete, das 1880 eröffnet wurde und noch heute als “Pizzeria Brandi” betrieben wird. Obwohl spätere Forschungen Zweifel an dieser Tradition aufkommen lassen, soll er für den Besuch von König Umberto I. Margherita von Savoyen im Jahr 1889 drei verschiedene Pizzen zubereitet haben. Eine Pizza in den Farben der italienischen Flagge – grün (Basilikumblätter), weiß (Mozzarella) und rot (Tomaten) – war die Lieblingspizza der Königin. Die Legende besagt, dass diese Mischung ihr zu Ehren den Namen Pizza Margherita erhielt. Seit 1984 hat die “Associazione Verace Pizza Napoletana” (“Verband der echten neapolitanischen Pizza”) die strengen Anforderungen festgelegt, die für eine authentische neapolitanische Pizza erfüllt werden müssen.

The pizza must be baked in a wood-fired, domed oven; the base must be hand-kneaded and not rolled with a pin or prepared by any mechanical means I pizzaioli – the pizza makers – roll the pizza with their fingers); and the pizza must not exceed 35 centimetres in diameter or be more than one-third of a centimetre thick in the center. The association also chooses pizzerias all around the world to manufacture and share the philosophy and method of true pizza napoletana.Da Michele, Port’Alba, Brandi, Di Matteo, Sorbillo, Trianon, and Umberto are just a few of the notable pizzerias in Naples that provide these traditional pies. The majority of them are located in Naples’ ancient historical center. These pizzerias go above and beyond the set restrictions, such as utilizing only San Marzano tomatoes farmed on Mount Vesuvius’s slopes and drizzling the olive oil and putting the tomato topping in a circular direction.